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Oldtimer-Meeting_Programmheft-2013

Roadsters mit der Typenbezeichnung 319/1. Äußerlich mit dem BMW 315/1 bis auf die Lüftungsgitter an der Motorhaube identisch, wurde der BMW 319/1 von ei- nem durch Hubraumerweiterung und drei größere Flachstromvergaser auf 55 PS getunten 1,9 l-Motor angetrieben. Diese Maschine hatte mit dem nur 780 kg leich- ten Zweisitzer wenig Mühe und beflügelte den Roadster bereits in serienmäßigem Zustand auf rund 135 km/h. Allerdings machte ihn sein Preis von 5800 Reichs- mark gleichzeitig zu einem exklusiven Auto: Zwischen 1934 und 1936 in nur 178 Exemplaren gebaut, gewann auch der BMW 319/1 erneut zahlreiche Erfolge im Motorsport. DIEKRÖNUNGDERVORKRIEGSÄRA: BMW328ROADSTER Mitte der 30er-Jahre waren sich Serien- roadster und Wettbewerbsfahrzeuge tech- nisch noch sehr nahe – noch immer war der Motorsport vor allem das ideale Fo- rum, um Leistungsfähigkeit und Zuverläs- sigkeit der Serienfahrzeuge nachzuwei- sen. Doch wenn BMW Schritt halten woll- te, musste man bald mit noch mehr Leis- tung antreten. Die Ingenieure suchten da- her nach einer Möglichkeit, die Leistung deutlich zu steigern, ohne jedoch den Hubraum zu erhöhen. Und man fand sie: Das Ergebnis war der M328, der Motor des legendären BMW 328 Sportwagens von 1936. Schon bei seinem Debüt auf dem Nür- burgring am 14. Juni 1936 deklassiert der neue Roadster selbst die kraftstrot- zende Kompressor-Konkurrenz. Ein Er- folg der bis heute für BMW Roadster ty- pischen ausgewogenen Kombination von souveräner Motorisierung und überlege- nem Fahrwerk: 80 PS in der Serienversi- on bei nur 830 kg Gewicht verhalfen dem eleganten Roadster zu auch heute noch beeindruckender Kraftentfaltung. Zu- nächst ab Mitte 1936 nur im Rennein- satz, begann die Serienfertigung im Frühjahr 1937. Der Hochleistungssport- wagen blieb jedoch nicht nur den Werks- fahrern vorbehalten, denn er eignete sich neben dem Renneinsatz ebenso gut für den Alltagsbetrieb. Auf der Straße zählt er mit seiner Spitzengeschwindigkeit von 155 km/h zu den ganz schnellen. Aber er- »37. Int. Oldtimer-Meeting 2013« 19 E H R E N G A S T M A R K E Mit dem BMW M1 gelingt der 1972 gegründeten BMW Motorsport GmbH 1978 ein großer Wurf: der Urvater aller BMW M Modelle zählt selbst in der Serienversion zu den schnellsten Sportwagen seiner Zeit. 1980 wird der BMW M535i vorgestellt. Er ist die ers- te von der Motorsport GmbH entwi- ckelte Sportlimousine überhaupt und der Vorläufer des BMW M5. Als er- folgreichster Tourenwagen der Welt gilt bis heute der BMW M3. Das erste Serienmodell dieser Reihe lief 1986 vom Band. Die Präsentation des ers- ten BMW M5 im Jahr 1984 stellt zu- gleich die Geburtsstunde für das Seg- ment der High-Performance-Limousi- nen in der oberen Mittelklasse dar. Mittlerweile fasziniert die erfolgreiche Hochleistungslimousine in der fünften Generation. Neben dem BMW M6 wer- den auch zwei Vertreter der BMW X Familie als BMW M angeboten: Der BMW X5 M und der BMW X6 M sind die ersten allradgetriebenen BMW M Modelle. „M“–DERSTÄRKSTEBUCHSTABEDERWELT neut auch zu den ganz seltenen: Nur 464 Exemplare dieses klassischen Roadsters wurden bis 1940 gebaut. Und noch heu- te sind der 328 und seine Vorgänger Autos, um die sich Oldtimerfreunde scha- ren. Rassige Linien, sehr gelungenes und funktionelles Design. Die BMW Roadster sehen schon im Stand so richtig schnell aus – automobile Leckerbissen, wie es nur wenige gibt! BMW M3 E30 Straßen- und Rennversion 1987 (© BMW)

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