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Oldtimer-Meeting_Programmheft-2013

Z usammen mit der Limousine BMW 315 zeigte BMW den Prototyp eines Sportroadsters mit auffallend schöner Linienführung. Hinter einer langen Mo- torhaube kamen zwei maßgeschneiderte Sitze für Fahrer und Beifahrer, denen eine flache, schräg stehende Windschutzschei- be und ein Notverdeck Schutz boten. Das Heck lief in einem eleganten Schwung spitz nach hinten aus – ein aerodyna- misch wirkungsvolles Element. Die Küh- lermaske des Zweisitzers stand deutlich schräger im Fahrtwind als bei der Limou- sine, mächtige, geschwungene Vorderkot- flügel zogen sich unter den Türen hin- durch und gingen in die hinteren Radhäu- ser über. Um möglichst wenig Luftwider- stand zu bieten, waren die Hinterräder voll verkleidet. Die Karosserie ruhte auf einem elektrisch verschweißten Stahl- rohr-Doppeltiefrahmen mit drei Kasten- querträgern. KLEIN,ABERFEIN:SECHSZYLINDER- MOTORMIT1,2LHUBRAUM Der 1,5 l große Reihensechszylinder, wei- terentwickelt aus dem 1,2-l-Triebwerk des ausgelaufenen BMW 303, saß im Motor- raum. Kurbelgehäuse und Zylinderblock dieses Motors bestanden aus einem Teil. Die Maschine hatte eine untenliegende Nockenwelle, Stößelstangen betätigten BMW ROADSTER: TYP 315/1 LÄUTET GROSSE TRADITION EIN „Unter unseren deutschen Kraftfahrern gibt es eine große Gruppe, denen das Kraft- fahren nicht nur eine bequeme und schnelle Fortbewegung, sondern ein Sport ist. Das sind Leute, in deren Herzen beim Anblick einer windschnittigen Karosserie mit langer Motorhaube und einem Geschwindigkeitsmesser, der bis 150 geht, die Sehnsucht erwacht nach weiten Straßen, die im Fluge durcheilt, nach Alpenpässen, die bezwungen und nach Konkurrenten, die mühelos überholt werden.“ 1934 kündigte BMW mit diesen Worten den ersten selbst konstruierten Roadster an. Das Konzept mit Sechszylindermotor sollte prägend für die Zukunft der Marke sein. »37. Int. Oldtimer-Meeting 2013« 17 E H R E N G A S T M A R K E

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