Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Oldtimer-Meeting_Programmheft-2013

E H R E N G A S T M A R K E 1936 wird es Zeit für ein noch sportliche- res und stärkeres Modell: den nur 464 Mal gebauten BMW 328. Der legendäre Roadster wird zum erfolgreichsten Sport- wagen der späten 30er-Jahre und be- gründet das sportliche Image der Marke BMW. Wichtige Erfolge verbuchen die hochgezüchteten Rennsportversionen: Das BMW 328 Touring Coupé zum Beispiel erringt sowohl 1939 einen Klassensieg in Le Mans als auch den Gesamtsieg bei der Mille Miglia 1940. Der luxuriöseste BMW, der vor dem Krieg in Serie geht, ist der BMW 335 von 1939. Völlig neu ist der 3,5 Liter große 6-Zylinder-Reihenmotor mit einer Maximalleistung von 90 PS und die edle Innenausstattung. NEUBEGINNNACHDEMKRIEG: RÜCKKEHRINDIEAUTOMOBILE OBERKLASSE Als erstes Nachkriegsmodell kommt 1952 der BMW 501, auch „Barockengel“ ge- nannt, mit 6-Zylinder-Motor auf den Markt, gefolgt von der luxuriöseren Bau- variante BMW 502. Darin verbaut ist der weltweit erste komplett aus Leichtmetall gefertigte Motor für die Großserie, ein V8-Triebwerk mit einer Leistung von 100 PS. Parallel werden ab 1956 die von Albrecht Graf Goertz gezeichneten BMW 507 und BMW 503 produziert. Insbeson- dere der Sportwagen BMW 507 gilt vielen heute noch als der schönste jemals ge- baute BMW. Obgleich unverzichtbarer Bestandteil der BMW Geschichte und des Markenimages, sind diese Oberklasse- Modelle aus wirtschaftlicher Sicht ein Misserfolg. Mit dem Bau der urigen, ein- türigen BMW Isetta landet das Unterneh- men dagegen einen Volltreffer: Insgesamt produziert BMW von 1955 bis 1962 über 160000 Stück und bringt mit dem BMW 600 später ein verlängertes viersitziges Modell auf den Markt. Die tief sitzende Fi- nanzkrise des Konzerns kann aber auch damit nicht gelöst werden. Mit Hilfe von Herbert Quandt und einem neuen Pro- duktkonzept schafft BMW mit dem mo- dernen Kleinwagen BMW 700 den Weg zurück zur Rentabilität. Das neue Design und technische Weiterentwicklungen set- zen sich deutlich von allen Vorgängern ab. Den endgültigen Durchbruch bringt ab 1961 die „Neue Klasse“: Der langer- sehnte Mittelklassewagen BMW 1500 überzeugt mit schnörkellosem Design, sportlichem Fahrverhalten und zahlrei- chen Motorvarianten. Als eines der ersten BMW Modelle weisen die Wagen der „Neuen Klasse“ den BMW typischen „Hof- meister-Knick“ in der C-Säule auf. Gelten diese Automobile als Vorläufer der BMW 5er Reihe, so stehen die ab 1966 vorge- stellten BMW 02er Modelle für die späte- re BMW 3er Reihe. Insgesamt bringt es die schnittige und trotzdem familientaug- liche BMW 02er Reihe auf über 800000 verkaufte Fahrzeuge und prägt nachhaltig das sportliche Image von BMW. Mit den großen Limousinen und Coupés kehrt BMW 1968 in die automobile Oberklasse zurück und erneuert seine erfolgreiche Tradition der 6-Zylinder-Reihenmotoren. ENTSTEHUNGDERBAUREIHENUND VORSTOSSINNEUESEGMENTE Das Jahr 1972 markiert einen Meilenstein in der Firmengeschichte: Mit der Studie BMW Turbo stellt BMW neben wegwei- sendem Design auch Innovationen wie ABS oder radarbasierte Abstandswarn- geräte vor, die nach und nach in Serie gehen. Den Grundstein für die heutigen Modellreihen legt BMW – ebenfalls 1972 – mit der ersten 5er Reihe. In sechs Gene- rationen wurden bis heute über 5,5 Mio. Foto links BMW Schaufenster 1928 Foto rechts Elvis Presley zählte zu den berühmtesten Besitzern eines BMW 507 (alle Fotos: © BMW)

Pages